Künstler · Nationalität: schweizerisch

Gérard Ernest Schneider

1896–1986

Gérard Ernest Schneider zählt zu den Pionieren der lyrischen Abstraktion, einer Richtung der abstrakten Kunst, die sich im Frankreich der Nachkriegszeit mit Künstlern wie Hans Hartung und Pierre Soulages entwickelte.

Schneider wurde in Sainte-Croix in der Schweiz geboren und zog während des Ersten Weltkriegs nach Paris. Dort besuchte er Kurse an der École des arts décoratifs und an der École des beaux-arts.

Ab 1922 dauerhaft in Paris ansässig, beteiligte er sich aktiv an der Avantgarde und stellte unter anderem im Salon d’Automne, im Salon des Surindépendants sowie bei Veranstaltungen der Nouveaux Réalistes aus.

1946 nahm er an der ersten Ausstellung abstrakter Kunst der Nachkriegszeit in der Galerie Denise René in Paris teil. Dort zeigte er farbintensive Werke mit expressiven Pinselstrichen, schwarzen Linien und kantigen Formen.

Bis zu seinem Tod 1986 lebte und arbeitete er weiterhin in Paris.

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Gérard Ernest Schneider, 1953