Künstler · Nationalität: chinesisch

Yang Jiechang

Naissance : 1956

Yang Jiechang verbindet in seiner multimedialen Arbeit traditionelle östliche und westliche Darstellungsweisen. Das Wesen dieser Begegnung bezeichnet er als „eurasisch“: Eurasien, erklärt er, sei das Gebiet, das er täglich erfahre – er stamme aus Kanton, seine Frau sei Deutsche und seine Kinder seien eurasisch. Diese Situation und Lebensweise bergen seiner Ansicht nach zahlreiche Möglichkeiten und eine große Kraft.

Seine monochromen Tuschemalereien verbinden die Ästhetik zeitgenössischer Malerei mit traditionellen Werkzeugen und Techniken der ostasiatischen Tuschemalerei. In Xuanzai Ink (1992–1996) schuf er eine kontemplative und expressive Komposition aus schwarzen Spritzern auf der zerknitterten, strukturierten Oberfläche von feinem Xuan-Papier und Gaze. Das Werk erinnert an abstrakte Kalligrafie und verweist sowohl auf Maler der Mitte des 20. Jahrhunderts wie Adolph Gottlieb als auch auf jüngere Künstler wie Olivier Mosset.

Yang arbeitet außerdem mit Video, Fotografie und Skulptur.

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